Begegnung verändert

Unter diesem Motto besuchten die Mittelschüler der 5. und 6. Klassen im kath. Religionsunterricht die offene Seniorenbegegnungsstätte der Diakonie in Fürth.

„Jeden Freitag spielen zehn Damen auf der Veeh Harfe“, weiß Frau Schumann die Leiterin zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler betreten den Raum etwas skeptisch.

Die Freundlichkeit und Offenheit, mit der die Frauen ihnen begegnen, verblüfft sie und zerstreut sofort alle Bedenken. „Am Ende unseres Treffens werdet ihr alle ein Lied auf der Veeh Harfe spielen können“, erklärt die rüstige Seniorin. Und so kam es dann auch. Die Schüler konnten „Zum Geburtstag viel Glück“ und „Morning has broken“ auf der Harfe spielen. Die Seniorinnen sangen dazu.

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Die Schülerinnen und Schüler erlebten diese Begegnung als Bereicherung. „Die waren aber freundlich“ oder: „So eine nette Oma habe ich noch nie getroffen“.

Im Gespräch stellte sich heraus, dass nur ein kleiner Teil der Seniorinnen Enkelkinder in Fürth hat. Umgekehrt konnten nur wenige Kinder von ihrer Oma berichten. Meist war sie schon verstorben oder lebte in einer anderen Stadt.

Die Stunden der Begegnung haben die Schüler beeindruckt. Sie spürten: wer sich auf Begegnung einlässt, verändert sich.

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Geschrieben von Heiko Quinkler

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