Begegnung verändert

Unter diesem Motto besuchten die Mittelschüler der 5. und 6. Klassen im kath. Religionsunterricht die offene Seniorenbegegnungsstätte der Diakonie in Fürth.

„Jeden Freitag spielen zehn Damen auf der Veeh Harfe“, weiß Frau Schumann die Leiterin zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler betreten den Raum etwas skeptisch.

Die Freundlichkeit und Offenheit, mit der die Frauen ihnen begegnen, verblüfft sie und zerstreut sofort alle Bedenken. „Am Ende unseres Treffens werdet ihr alle ein Lied auf der Veeh Harfe spielen können“, erklärt die rüstige Seniorin. Und so kam es dann auch. Die Schüler konnten „Zum Geburtstag viel Glück“ und „Morning has broken“ auf der Harfe spielen. Die Seniorinnen sangen dazu.

Begegnung1

Die Schülerinnen und Schüler erlebten diese Begegnung als Bereicherung. „Die waren aber freundlich“ oder: „So eine nette Oma habe ich noch nie getroffen“.

Im Gespräch stellte sich heraus, dass nur ein kleiner Teil der Seniorinnen Enkelkinder in Fürth hat. Umgekehrt konnten nur wenige Kinder von ihrer Oma berichten. Meist war sie schon verstorben oder lebte in einer anderen Stadt.

Die Stunden der Begegnung haben die Schüler beeindruckt. Sie spürten: wer sich auf Begegnung einlässt, verändert sich.

Begegnung2

Teilnahme der Klasse M10B am Börsenspiel der Sparkassen

In diesem Schuljahr nahm unsere Klasse M10B beim Planspiel Börse der Sparkasse teil. Wir hatten uns in verschiedene Teams eingeteilt und erhielten jeweils ein virtuelles Depot mit 50.000 Euro Startkapital, das wir in 10 Wochen sinnvoll anlegen und vermehren sollten. Jede Gruppe bestand aus drei bis vier Teammitgliedern und hatte einen eigenen Gruppennamen sowie ein eigenes Passwort zum Onlinehandel. Von Oktober bis Mitte Dezember 2014 lernten wir viel über den sinnvollen An- und Verkauf von Aktien. Unsere Teams hatten die Aufgabe, die Kursverläufe unserer Depotinhalte ständig im Auge zu behalten um bei drohenden Verlusten schnell reagieren zu können. Ebenso mussten wir die rund 2oo angebotenen Wertpapiere hinsichtlich einer günstigen Kaufgelegenheit verfolgen und uns absprechen, falls wir eine Kauf- oder Verkaufsorder abgeben wollten.

Auch wenn wir nicht einen der vorderen Plätze beim Börsenspiel belegen konnten: Wir fanden das Planspiel sehr interessant und wir haben viel über den Aktienhandel gelernt. Insgesamt war es eine gute Erfahrung für uns, denn wir konnten selbst die Erfahrung machen, dass die Börse neben großen Gewinnchancen auch Verlustrisiken in sich birgt.

Soziales Lernen kann man nicht an die Tafel malen

2014-07-17 10.33.55„Was, wir gehen ins Altenheim! Da geh` ich nicht mit!“, so die aufgeregte Statement einer Schülerin aus der 5. Klasse. Schnell waren andere Schüler zu Stelle, die beruhigend auf sie wirkten und so gingen alle Schülerinnen und Schüler der Kath. Religionsgruppe aus den Klassen 5/6 ins Caritas Seniorenheim St. Josef. Dort trafen sie auf ein vielfältiges Beschäftigungsangebot.Ein eigener Garten steht dort zur Verfügung. Bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt ist der „Zoo“ des Seniorenheims. Dort sind Hasen, Vögel und Fische zu bestaunen und müssen gepflegt werde.Die Schülerinnen und Schüler teilten sich in drei Gruppen. Eine Gruppe schnippelte fleißig Gemüse, um mit den Senioren eine Gemüsesuppe zu kochen. Andere bastelten an einem Apfelbaum aus Papier. Eine dritte Gruppe erfuhr Grundsätzliches über die Pflege.Zum Abschluss gestalteten wir zusammen eine kurze Andacht mit den Senioren. Begeistert versuchten wir Seifenblasen als Symbol unserer Träume zu fangen.

Insgesamt ein gelungenes Projekt, das im nächsten Schuljahr fortgeführt wird.

 

Besuch der Dambacher Werkstätten

Dambachwerkstaetten 01Am 25.06. machte sich die Klasse 5c auf zum Besuch der Dambacher Werkstätten für Behinderte  GmbH. Angekommen, wurden wir herzlich vom Leiter des Begleitenden Dienst und Integrationsbegleiter Herrn Ebert empfangen, die uns viel über die Behinderten und ihre Arbeit erzählte. Zum Beispiel erfuhren wir, dass die Schwerpunkte dieser Werkstätten vor allem Montage- und Verpackungsarbeiten sind. Ein Arbeiter verdient dort zwischen 200 bis 600 €, die Unterschiede in der Bezahlung entstehen durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Arbeiten. Viele Behinderte sind schon sehr lange da, genauso wie die meisten Betreuer, die jeweils für eine Arbeitsgruppe zuständig sind.

Wenn Sie auf weiterlesen klicklen, finden Sie Bilder zur Aktion.

Lauf Schwabacher, lauf...

Teems Marathon02Samstagabend, 28. Juni 2014. Fürth, angenehme 22 Grad. Am Wochenende des 28./29. Junis fanden wieder die Läufe im Rahmenprogramm des Metropolmarathons statt. Neben den Kids-Läufen am Nachmittag wurde am Abend ein Hobby-Lauf über 5 Kilometer durchgeführt. Die Strecke verlief von der Fürther Freiheit Richtung Osten, bog dann in den Stadtpark ab, verlief im Wiesengrund um dann in einem Bogen wieder an der Fürther Freiheit zu enden. Von unserer Schule nahmen 13 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerein teil. Insgesamt drei Schüler von uns erreichten zudem respektable Zeiten um 23 Minuten, was wirklich schon ziemlich flott ist. Machten wir uns vor dem Start noch Gedanken über das Wetter - zwischen 17.00 Uhr und 18.00 hatte es wie aus Kübeln geregnet - riss es pünktlich zum Start um 19.00 Uhr auf. Trotz angekündigten Starkregens konnte der 5-Kiolometer-Lauf ohne Probleme durchgeführt werden. Im Gegenteil: Die mit dem Regen gesunkenen Temperaturen, machten das Laufen angenehmer und die Laufzeiten schneller. Also war es eigentlich perfekt. Insgesamt war es toll zu beobachten, wie motiviert die Schülerinnen und Schüler, aber auch Frau Zall, die Strecke angingen und Alles aus sich herausholten. Ich freue mich schon auf das kommende Jahr und hoffe, dass wir wieder Kids am Start haben.

 

musikkalische grundschule

referenzschule fuer medienbildung