Wenn die Chemie stimmt... - Kooperation von Mittelschulverbund Süd und Firma Kurz

ChemieSeit drei Jahren leiten die Lehrerinnen Katja König (re.) und Serena Petratschek (2.v.li.) die Chemie AG des Mittelschulverbundes Süd und bringen ihren Schülerinnen und Schülern durch praxisnahe Versuche das schwierige Thema Chemie näher.

Welche Flüssigkeit ist zäher: Brennpaste, Motoröl, Seife oder Honig? Fünf Schülerinnen und Schüler der Chemie AG des Mittelschulverbundes Süd wagen sich an Vorschläge – mit fünf unterschiedlichen Ergebnissen. Wie also die richtige Lösung finden? Die beiden Lehrerinnen Katja König und Serena Petratschek haben dazu Versuchsstationen aufgebaut, an denen die Jugendlichen dies herausfinden können. Mit Eifer machen sich die Mädchen und Jungen an die Arbeit. Sie tragen die für den Chemiker so typischen weißen Kittel, sind mit Brillen ausgestattet und mit höchster Konzentration dabei. Schütten die Flüssigkeiten unter anderem in einen Standzylinder und messen, wie lange eine Schrotkugel braucht, um am Boden anzukommen. Einmal die Woche kommen die Schüler – bis auf einen Acht- lauter Neuntklässler – seit drei Jahren am Nachmittag freiwillig zusammen. Unterstützung gibt es dabei von der Firma Kurz. Das Fürther Unternehmen für Heißprägetechnologie stattet die Chemie AG der Schulen regelmäßig mit Material aus. An diesem Nachmittag ist Ausbildungsleiter Christian Scholl zusammen mit Azubi Maxim Kostrizki in die Schwabacher Schule gekommen, um die Mädchen und Jungen über den Beruf der „Produktionsfachkraft Chemie“ zu informieren. Pro Lehrjahr bildet Kurz sechs bis acht junge Leute darin aus. Und sucht sich mögliche Bewerber auch ganz gezielt in Mittelschulen, wie Scholl erklärt. Der Grund: „Die meisten bleiben uns nach dem Abschluss im Betrieb erhalten und gehen nicht etwa auf die Uni, wie viele Abiturienten.“ Allerdings, weiß er auch, „zerbröselt es viele Mittelschüler im Fach Chemie“, und daher sei die Chemie AG eine „super Geschichte“, bei der die Jugendlichen auf spielerische und leichte Art und Weise an das so ungeliebte Fach herangeführt werden. Fünf der Neuntklässler nutzten dann auch die Gelegenheit und überreichten Scholl ihre Bewerbungsmappen.

Quelle: Fürther Stadtnachrichten [Nr. 6] v. 01.04.2015, Kinder und Jugend

Keine Scheu im Labor - Wirtschaft und Schulen fördern Chemie-Kompetenz

Wie kann man mehr Schüler für eine Ausbildung im Chemie-Bereich begeistern? Mit dieser Fragestellung startete vor drei Jahren ein spannendes Projekt an den Südstadt-Mittelschulen Schwabacher Straße und Kiderlinstraße. Kooperationspartner ist die Leonhard Kurz AG, die auf diese Weise hofft, kompetente Fachkräfte heranzubilden.

 

Link: Bericht der Fürther Nachrichten vom 29.03.2015

 

Erfolgreiche Integration

Schülersprecher leisten wertvolle Hilfestellung für Mitschüler

interkult-training 

Die Schülersprecher des Fürther Mittelschulverbunds Süd nahmen an einem interkulturellen Training in der Jugendbildungsstätte Unterfranken in Würzburg teil.

Noch nicht lange in Deutschland, mit allen Problemen alleine gelassen und ohne Sprachkenntnisse:

Jedes Jahr kommen Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund an die Mittelschulen Kiderlin- und Schwabacher Straße. Sie aus ihrer Isolation holen, die Öffentlichkeit informieren und so Vorurteile abbauen helfen, das wollen die Sprecherinnen und Sprecher der beiden Einrichtungen mit einem Projekt von „Fürther Vielfalt tut gut“, das durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Programms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ unterstützt und vom Förderverein der Kiderlinschule und deren Schulleitung durchgeführt wird.

Bei einem interkulturellen Training an der Jugendbildungsstätte Unterfranken in Würzburg ging es schwerpunktmäßig um das Thema „Migration und Flüchtlinge“ und die Frage: „Weshalb verlassen Menschen ihre Heimat?“. Die Begegnung mit einem Flüchtling aus Afghanistan berührte Fernando, Jtidal und Enes (zehnte Klasse) sowie Siyo (neunte Klasse) und Edison (siebte Klasse) besonders. Die Schülersprecher haben sich jetzt viel vorgenommen. Sie möchten mit der Caritas Flüchtlingshilfe zusammenarbeiten – zum Beispiel bei der Betreuung und Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinschaftsunterkunft in Fürth. Infoveranstaltungen sollen mehr Verständnis schaffen und Multiplikatoren ansprechen. Außerdem wollen sie sich am Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beteiligen. Ihr Ziel: „Wir arbeiten daran, dass den Menschen die Augen geöffnet werden.“

Quelle: Fürther Stadtnachrichten [Nr. 1] v. 21.01.2015, Kinder und Jugend

Begegnung verändert

Unter diesem Motto besuchten die Mittelschüler der 5. und 6. Klassen im kath. Religionsunterricht die offene Seniorenbegegnungsstätte der Diakonie in Fürth.

„Jeden Freitag spielen zehn Damen auf der Veeh Harfe“, weiß Frau Schumann die Leiterin zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler betreten den Raum etwas skeptisch.

Die Freundlichkeit und Offenheit, mit der die Frauen ihnen begegnen, verblüfft sie und zerstreut sofort alle Bedenken. „Am Ende unseres Treffens werdet ihr alle ein Lied auf der Veeh Harfe spielen können“, erklärt die rüstige Seniorin. Und so kam es dann auch. Die Schüler konnten „Zum Geburtstag viel Glück“ und „Morning has broken“ auf der Harfe spielen. Die Seniorinnen sangen dazu.

Begegnung1

Die Schülerinnen und Schüler erlebten diese Begegnung als Bereicherung. „Die waren aber freundlich“ oder: „So eine nette Oma habe ich noch nie getroffen“.

Im Gespräch stellte sich heraus, dass nur ein kleiner Teil der Seniorinnen Enkelkinder in Fürth hat. Umgekehrt konnten nur wenige Kinder von ihrer Oma berichten. Meist war sie schon verstorben oder lebte in einer anderen Stadt.

Die Stunden der Begegnung haben die Schüler beeindruckt. Sie spürten: wer sich auf Begegnung einlässt, verändert sich.

Begegnung2

Soziales Lernen kann man nicht an die Tafel malen

2014-07-17 10.33.55„Was, wir gehen ins Altenheim! Da geh` ich nicht mit!“, so die aufgeregte Statement einer Schülerin aus der 5. Klasse. Schnell waren andere Schüler zu Stelle, die beruhigend auf sie wirkten und so gingen alle Schülerinnen und Schüler der Kath. Religionsgruppe aus den Klassen 5/6 ins Caritas Seniorenheim St. Josef. Dort trafen sie auf ein vielfältiges Beschäftigungsangebot.Ein eigener Garten steht dort zur Verfügung. Bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt ist der „Zoo“ des Seniorenheims. Dort sind Hasen, Vögel und Fische zu bestaunen und müssen gepflegt werde.Die Schülerinnen und Schüler teilten sich in drei Gruppen. Eine Gruppe schnippelte fleißig Gemüse, um mit den Senioren eine Gemüsesuppe zu kochen. Andere bastelten an einem Apfelbaum aus Papier. Eine dritte Gruppe erfuhr Grundsätzliches über die Pflege.Zum Abschluss gestalteten wir zusammen eine kurze Andacht mit den Senioren. Begeistert versuchten wir Seifenblasen als Symbol unserer Träume zu fangen.

Insgesamt ein gelungenes Projekt, das im nächsten Schuljahr fortgeführt wird.

 

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